Panel 1

Noch geht es im Krisenmanagement vor allem um den Schutz der Gesundheit und des Gemeinwohls. Doch schon jetzt ist klar, dass ein Erbe der Pandemiebekämpfung in höheren Schuldenbergen, aufgeblähten Notenbankbilanzen und mehr staatlichen Interventionen liegen wird. Es geht damit längst auch um den Erhalt unserer Wirtschaftsordnung. Wie gehen wir damit um?

Dr. Volker Wissing 
Generalsekretär der Freien Demokraten

Prof. Dr. h.c. mult. Roland Koch 
Ministerpräsident a.D., Professor of Management Practice in Regulated Environments, Frankfurt School of Finance and Management

Prof. Dr. Norbert Winkeljohann 
Vorsitzender des Aufsichtsrats, Bayer AG

Rolf Buch 
Vorsitzender des Vorstands, Vonovia SE

Moderation
Sabine Christiansen 
Geschäftsführerin, TV21 GmbH

Panel 2

Die Kosten zur Bewältigung der Corona-Pandemie sind immens, Steuern und Abgaben werden steigen. Nun rächt sich die teure Politik der Wahlgeschenke für Rentner zu Lasten der Jungen Generation. Hinzu kommen lang anhaltende Null- und Negativzinsen. Wie steht es um die Zukunft der Altersvorsorge nach der Pandemie?

 

Gundula Roßbach 
Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung 

Jörg Münning 
Vorsitzender des Vorstands, LBS Westdeutsche Landesbausparkasse

Hans Joachim Reinke 
Vorsitzender des Vorstands, Union Asset Management Holding AG; Vorsitzender, Bundesfachkommission Arbeitsmarkt und Alterssicherung

Dr. Ulrich Störk 
Sprecher der Geschäftsführung, PricewaterhouseCoopers GmbH WPG

Dr. Volker Priebe 
Mitglied des Vorstands, Allianz Lebensversicherungs-AG

Moderation
Dr. Helge Lach 
Mitglied des Vorstands, Deutsche Vermögensberatung AG

Panel 3

Im Digitalisierungsindex der OECD belegt Deutschland regelmäßig und verlässlich einen der untersten Plätze. Ob China, die, Israel und Japan – alle industrialisierten Staaten haben das Potenzial lang im Voraus erkannt und einen weiten Vorsprung. Ist dieser uneinholbar? Und wie steht es um die Rolle Deutschlands, die digitale Souverenität Europas voranzutreiben?

 

Dorothee Bär MdB 
Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung 

Dr. Hannes Ametsreiter 
CEO, Vodafone Deutschland

Kurt Sievers 
President and CEO, NXP Semiconductors B.V.

Thomas Jarzombek MdB
Beauftragter des Bundeswirtschaftsministeriums für die Digitale Wirtschaft und Start-ups

Markus Haas 
Vorsitzender des Vorstands, Telefónica Deutschland Holding AG

Christine Kipke 
Gründerin, exploqii gmbh – a KnowBe4 company

Moderation
Dr. Joachim von Schorlemer 
Stv. Vorsitzender des Vorstands, ING Deutschland

Das Programm

Die Pandemiebekämpfung mit hohen Schuldenbergen, aufgeblähten Notenbankbilanzen und mehr staatlichen Interventionen wirft ganz grundsätzliche Fragen auf: Wie kehren wir zurück zur Ordnung der Sozialen Marktwirtschaft, dem Erfolgsmodell unseres Landes? Deshalb ist es wichtig, unsere starke unternehmerische Stimme zu erheben und eine Zukunftsdebatte zu entfachen, wie wir die Wachstums- und Innovationskraft der Wirtschaft ausbauen, die mittelständische Struktur – das Rückgrat unserer Wirtschaft – erhalten und stärken sowie den lange angemahnten Digitalisierungsschub nutzen können. 

Unter diese Leitfragen stellen wir unseren Wirtschaftstag 2020, 

am 16. November 2020 von 9:30 Uhr bis 17 Uhr. 

Aufgrund der in diesem Jahr geltenden strikten Anforderungen der Hygiene- und Abstandsregeln haben wir nur ein sehr begrenztes Kontingent für die Präsenzteilnahme, das bereits vollends vergriffen ist. Aber Sie sollen auch als digital zugeschaltete Teilnehmer wissen, dass wir für den Wirtschaftstag 2020 bestmöglich vorgesorgt haben.

Wir möchten in diesem Jahr allen, die nicht vor Ort am Wirtschaftstag teilnehmen können, herzlich einladen, digital am Wirtschaftstag mitzuwirken und veranstalten den Wirtschaftstag als Hybrid-Format – live vor Ort und gleichzeitig digital. Selbstverständlich behält der Wirtschaftstag seinen Charakter als eine der herausragenden wirtschaftspolitischen Plattformen. Auch in diesen turbulenten Zeiten begrüßen wir führende Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik zu einem abwechslungsreichen Austausch. So freuen wir uns auf die Mitwirkung von hochrangigen Persönlichkeiten wie dem österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz, Ministerpräsident Dr. Markus Söder, dem Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, den Bundesministern Olaf Scholz, Prof. Helge Braun, Peter Altmaier und Jens Spahn, dem niederländischen Finanzminister Wopke Hoekstra, FDP-Generalsekretär Dr. Volker Wissing, WR-Vizepräsident Friedrich Merz, UBS-Verwaltungsratschef Prof. Axel Weber, Ministerpräsident a.D. Prof. Roland Koch, Deutsche Bank Chef Christian Sewing und BASF-CEO Dr. Martin Brudermüller. 

Top-Referenten

  • Sebastian Kurz, österreichischer Bundeskanzler 
  • Dr. Markus Söder, Bayerischer Ministerpräsident 
  • Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), 
  • Olaf Scholz, Bundesfinanzminister 
  • Peter Altmaier, Bundeswirtschaftsminister 
  • Jens Spahn, Bundesgesundheitsminister 
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09:00 - 09:10
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Begrüßung durch die Moderatoren

Hauptsaal
09:00 - 09:10
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09:10 - 09:20
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Astrid Hamker
Präsidentin, Wirtschaftsrat der CDU e.V.

„Deutschland hat als reiches Land in Europa die Corona-Krise bisher besser bewältigen können als andere Staaten. Wie bei Corona selbst, waren diejenigen, die vorher schon krank waren, in der Krise viel stärker betroffen, betont Astrid Hamker. „Deshalb gibt es für mich keinen Grund, nicht so schnell wie möglich zu unserem Erfolgsmodell der Sozialen Marktwirtschaft und zu soliden Staatsfinanzen zurückzukehren.”

Hauptsaal
09:10 - 09:20
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09.20 - 10.50
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Krisenintervention darf nicht zur Dauermedikation werden! Die Corona-Krise darf nicht von denjenigen instrumentalisiert werden, die Staatseingriffe und Schuldenvermehrung auf ihrer Agenda haben. Lassen Sie uns darüber diskutieren.

 

Peter Altmaier MdB
Bundesminister für Wirtschaft und Energie

Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus
Generaldirektor, Weltgesundheitsorganisation (WHO)

Dr. Martin Brudermüller 
Vorsitzender des Vorstandes, BASF SE

Dr. Markus Söder MdL 
Ministerpräsident des Freistaates Bayern

Moderation
Sabine Christiansen 
Geschäftsführerin, TV21 GmbH 

 

Hauptsaal
09.20 - 10.50
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10.50 - 11.40
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Anstelle einer stringenten bundesweiten Strategie droht ein Überbietungswettbewerb der Bundesländer. Einen zweiten Lockdown oder gar Grenzschließungen wie im Frühjahr wird sich Deutschland nur sehr schwer leisten können, selbst wenn er nur teilweise erfolgen sollte. Fehlt es stattdessen an Konsequenz bei der Umsetzung der bestehenden Schutzmaßnahmen? Sollte, anstatt die Wirtschaft zu verunsichern, bei Verstößen gegen Abstandsgebote, Maskenpflicht und Quarantäneauflagen nicht wesentlich härter und konsequenter durchgegriffen werden?

 

Peter Albiez
Vorsitzender der Geschäftsführung, Pfizer Deutschland

Kai Hankeln
Vorsitzender des Vorstandes, Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA 

Dr. Michael Müller
1. Vorstandsvorsitzender, Akkreditierte Labore in der Medizin – ALM e.V.; Geschäftsführer, MVZ Labor 28 GmbH

Moderation
Sven Afhüppe 
Chefredakteur des Handelsblatts 

Hauptsaal
10.50 - 11.40
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11.40 - 12.20
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Die Corona-Krise hat die Spannungen in der internationalen Wirtschafts- und Handelspolitik weiter verschärft. Dabei wird spätestens seit der Pandemie auch in der EU der Ruf nach protektionistischen Maßnahmen immer lauter. Doch wie gelingt es der EU und Deutschland zwischen systemischem und wirtschaftlichem Wettbewerb der zwei größten Wirtschaftsmächte seine eigene, alternative Agenda durchzusetzen?

 

Jürgen Hardt MdB 
Außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Budestagsfraktion

Prof. Dr. Sven Simon MdEP
Mitglied im Ausschuss für internationalen Handel

Dieter Althaus 
Ministerpräsident a.D., Vice President, Magna Europe 

Eckart von Klaeden 
Staatsminister a.D., Leiter Politik und Außenbeziehungen, Daimler AG

Moderation 
Maria Grunwald, Deutsche Welle

Anschl.:  
Interviews mit Friedrich Merz und weiteren Gästen des Wirtschaftstages 

 

 

Hauptsaal
11.40 - 12.20
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12.20 - 13.30
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Noch geht es im Krisenmanagement vor allem um den Schutz der Gesundheit und des Gemeinwohls. Doch schon jetzt ist klar, dass ein Erbe der Pandemiebekämpfung in höheren Schuldenbergen, aufgeblähten Notenbankbilanzen und mehr staatlichen Interventionen liegen wird. Es geht damit längst auch um den Erhalt unserer Wirtschaftsordnung. Wie gehen wir damit um?

 

Dr. Volker Wissing 
Generalsekretär der Freien Demokraten

Prof. Dr. h.c. mult. Roland Koch 
Ministerpräsident a.D., Professor of Management Practice in Regulated Environments, Frankfurt School of Finance and Management

Prof. Dr. Norbert Winkeljohann 
Vorsitzender des Aufsichtsrats, Bayer AG

Rolf Buch 
Vorsitzender des Vorstands, Vonovia SE

Moderation
Sabine Christiansen 
Geschäftsführerin, TV21 GmbH

Podium 1
12.20 - 13.30
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12.20 - 13.30
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Die Kosten zur Bewältigung der Corona-Pandemie sind immens, Steuern und Abgaben werden steigen. Nun rächt sich die teure Politik der Wahlgeschenke für Rentner zu Lasten der Jungen Generation. Hinzu kommen lang anhaltende Null- und Negativzinsen. Wie steht es um die Zukunft der Altersvorsorge nach der Pandemie?

 

Gundula Roßbach 
Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung 

Jörg Münning 
Vorsitzender des Vorstands, LBS Westdeutsche Landesbausparkasse

Hans Joachim Reinke 
Vorsitzender des Vorstands, Union Asset Management Holding AG; Vorsitzender, Bundesfachkommission Arbeitsmarkt und Alterssicherung

Dr. Ulrich Störk 
Sprecher der Geschäftsführung, PricewaterhouseCoopers GmbH WPG

Dr. Volker Priebe 
Mitglied des Vorstands, Allianz Lebensversicherungs-AG

Moderation
Dr. Helge Lach 
Mitglied des Vorstands, Deutsche Vermögensberatung AG

Podium 2
12.20 - 13.30
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12.20 - 13.30
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Im Digitalisierungsindex der OECD belegt Deutschland regelmäßig und verlässlich einen der untersten Plätze. Ob China, die, Israel und Japan – alle industrialisierten Staaten haben das Potenzial lang im Voraus erkannt und einen weiten Vorsprung. Ist dieser uneinholbar? Und wie steht es um die Rolle Deutschlands, die digitale Souverenität Europas voranzutreiben?

 

Dorothee Bär MdB 
Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung 

Dr. Hannes Ametsreiter 
CEO, Vodafone Deutschland

Kurt Sievers 
President and CEO, NXP Semiconductors B.V.

Thomas Jarzombek MdB
Beauftragter des Bundeswirtschaftsministeriums für die Digitale Wirtschaft und Start-ups

Markus Haas 
Vorsitzender des Vorstands, Telefónica Deutschland Holding AG

Christine Kipke 
Gründerin, exploqii gmbh – a KnowBe4 company

Moderation
Dr. Joachim von Schorlemer 
Stv. Vorsitzender des Vorstands, ING Deutschland

Podium 3
12.20 - 13.30
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13.30 - 14.10
YouTube

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Ralph Brinkhaus MdB 
Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Guillaume Faury
Vorsitzender des Vorstands, Airbus SE

Moderation
Sven Afhüppe 
Chefredakteur des Handelsblatts

Hauptsaal
13.30 - 14.10
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14.10 - 14.45
YouTube

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Im Frühjahr 2020 wurde das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben quasi über Nacht in den digitalen Raum verlegt. So kam es zumindest vielen Eltern vor, die ihre Kinder nun zum digitalen Unterricht einloggten. Hat Corona den Digitalisierungsschub in der Bildung gebracht? 

Prof. Hans Helmut Schetter 
Vizepräsident, Wirtschaftsrat der CDU e.V.

Prof. Kristina Sinemus
Hessische Staatsministerin für Digitale Strategie und Entwicklung

Dr. Marianne Janik 
Vorsitzende der Geschäftsführung, Microsoft Deutschland

Thomas Jarzombek MdB 
Beauftragter des Bundeswirtschaftsministeriums für die Digitale Wirtschaft und Start-ups 

Moderation
Jürgen Osterhage, ARD-Korrespondent a. D.

Hauptsaal
14.10 - 14.45
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14.45 - 16.00
YouTube

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In einer Welt neuer Kraftzentren werden wir unsere freiheitliche Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung nur mit einem geeinten und wirtschaftlich starken Europa verteidigen können. Umso entscheidender ist es, die Schulden- und Vertrauenskrise zu überwinden und dem europäischen Projekt wieder Herz und Seele zu geben.

 

Olaf Scholz 
Bundesminister der Finanzen

Wopke Hoekstra 
Finanzminister der Niederlande

Burkhard Balz
Mitglied des Vorstands, Deutsche Bundesbank

Christian Sewing
Vorsitzender des Vorstands, Deutsche Bank AG

Prof. Dr. Axel A. Weber 
Bundesbankpräsident a.D., Präsident des Verwaltungsrats, UBS Group AG

Moderation
Sven Afhüppe
Chefredakteur des Handelsblatts

Hauptsaal
14.45 - 16.00
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16.00 - 17.30
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Astrid Hamker 
Präsidentin, Wirtschaftsrat der CDU e.V.
 
Manfred Weber MdEP
Vorsitzender der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament

Keynote und Q & A mit dem Bundeskanzler der Republik Österreich
Sebastian Kurz
Bundeskanzler der Republik Österreich

Perspektiven 
Friedrich Merz
Vizepräsident, Wirtschaftsrat der CDU e.V.

Moderation
Sabine Christiansen 
Geschäftsführerin, TV21 GmbH

Hauptsaal
16.00 - 17.30
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17.30 - 18.00
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Astrid Hamker 
Präsidentin, Wirtschaftsrat der CDU e.V.

Dr. Ullrich Störk
Sprecher der Geschäftsführung, PricewaterhouseCoopers GmbH

Moderation
Maria Grunwald, Deutsche Welle
Jürgen Osterhage, ARD-Korrespondent a.D.

Hauptsaal
17.30 - 18.00
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Referenten

Astrid Hamker
Markus Söder
Sebastian Kurz
Peter Altmaier
Friedrich Merz
Sabine Christiansen
Wopke Hoekstra
Tedros A. Ghebreyesus (WHO)
Olaf Scholz
Kristina Sinemus
Gundula Rossbach
Guillaume Faury

Wir halten Sie auf dem Laufenden:

Live-Blog

Der Live-Blog des Wirtschaftsrates gibt Ihnen die Möglichkeit, die zentralen Debatten- und Redebeiträge der Energieklausur zeitnah zu verfolgen. Hier fassen Reporter vor Ort die wesentlichen Statements der Redner zusammen, bieten einen Überblick über die wichtigsten Beiträge in den Diskussionsrunden und präsentieren Fotoimpressionen der Veranstaltung. Das Auditorium ist ebenfalls eingeladen, sich an Umfragen und Debatten zu beteiligen – auch hierüber können Sie sich an dieser Stelle einen Überblick verschaffen. Live, oder auch im Nachgang zur Veranstaltung.

Astrid Hamker Präsidentin des Wirtschaftsrates der CDU e.V.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

wir müssen die Krise als Chance begreifen, umschalten von Krisenpolitik auf eine zukunftsfähige Politik. 

Wir beenden nun den offiziellen Teil des diesjährigen Wirtschaftstages, der so anders war als alle seine Vorgänger.

Es ist mir deshalb umso wichtiger, dass ich unter diesen besonderen Herausforderungen allen Mitgliedern und Gästen, die maßgeblich zum Gelingen der heutigen Veranstaltung beigetragen haben, persönlich, aber auch im Namen des Präsidiums und des Bundesvorstandes, für ihr großartiges Engagement danke.

Ich würde mich freuen, wenn wir uns alle zum nächsten Wirtschaftstag dann hoffentlich in voller Präsenz physisch wiedersehen.

Bis dahin wünsche ich Ihnen und Ihren Angehörigen, dass sie vor allem gesund bleiben und dass Ihre Unternehmen die Herausforderungen der Corona-Pandemie erfolgreich meistern. 

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Friedrich Merz, Vizepräsident, Wirtschaftsrat der CDU e.V.

Es ist ein dichtes Programm heute gewesen mit vielen Themen und Nachrichten, die uns im Laufe des heutigen Tages erreicht haben. Wir haben gerade die Nachricht bekommen, dass Polen und Ungarns Regierungen nicht bereit sind, für die Haushaltspolitik der EU zu stimmen.

Eine weitere Nachricht war, dass die US-amerikanische Regierung nun auf jeden Fall North Stream II zu Fall zu bringen will. Es wird also auch mit dem Wahlausgang in den USA nicht alles wie früher.

Daraus möchte ich einige Schlussfolgerungen ziehen: Das Freihandelsabkommen TTIP hat den Blick auf offene Märkte gelenkt. Aber der größte Protest in Europa war im deutschsprachigen Raum zu verzeichnen. Wir sollten vielleicht erst einmal das fertig ausverhandelte Abkommen CETA zu verhandeln. Warum macht die Europäische Union nicht diesen Schritt? Gleiches gilt für Mercusur. Seit 20 Jahren verhandelt die EU dieses Abkommen, es ist kurz vor der Unterschriftsreife und wird jetzt vor allem von der Umweltlobby in Brüssel blockiert.

Japan etwa hat bis zum letzten Moment versucht, den US-Präsident Trump zu überzeugen das Freihandelsabkommen mit der EU und Japan zu unterschreiben. Japan konnte nicht anders als jetzt das Freihandelsabkommen mit China zu unterschreiben und sich gegen die USA zu entscheiden.

Europa muss jetzt Prioritäten setzen. Wenn diese Blockade nicht aufgelöst wird, kann es sein, dass wir die größte Krise in Europa erleben, die wir je hatten.

Deutschland ist bisher gut durch die Krise gekommen. Die Bundesregierung hat bisher das richtige getan, um durch die Krise zu kommen. Wir müssen uns mit dem Gedanken beschäftigen, dass wir beruflich wie privaten unser Leben noch einschränken müssen. Aber vor allem brauchen wir wettbewerbsfähige Industrieunternehmen. Es sind bei weitem nicht nur die ganz großen, sondern vor allem auch die kleineren, und zu einem beachtlichen Teil Weltmarktführer, das Rückgrat unserer Gesellschaft. Wir dürfen deshalb in dieser Krise gar nichts tun, dass diese Unternehmen – dieses Rückgrat gefährdet. Wir brauchen ein gesellschaftliches Umfeld für Innovationen. Allein der Status, das wir Weltmarktführer sind reicht uns, aber das genügt nicht. Schon die Ankündigung, dass die Unternehmenssteuern in den nächsten Jahren steigen könnten, schwächen diese Betriebe. Überdacht werden sollte eine Steuerreform, die auch die Gewerbesteuer einbezieht.

Wir müssen auch aus Deutschland heraus europäisch denken. Das sind gewaltige Probleme vor denen wir stehen. Dieses Europa, dieses Deutschland, hat so viel Kraft und so viele Menschen, die etwas bewegen wollen. Geben wir diesen Unternehmen einen Rahmen. Geben wir ihnen die Chance nicht in der Kreisklasse, sondern in der Champions League mitzuspielen. Auf Augenhöhe mit den USA. Das schafft auch Frieden. Das ist das größte Pfund Europas, dass wir es geschafft haben, mit dem Geist der Gründerväter Europas.

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Manfred Weber MdeP
Für uns als Europäische Volkspartei ist der Green Deal vor allem ein Wachstumsmotor. Unsere Ziele müssen mit Innovationen erreicht werden. 
 
Die Klimawende muss technologieneutral sein. Und sie muss marktwirtschaftlich erfolgen. Nicht der Staat, sondern die Ingenieure müssen über die Technologien der Zukunft entscheiden.  
 

Die Wirkung von Corona ist wuchtig, und auch das müssen wir beim Green Deal berücksichtigen. 

 
Wir müssen wieder mehr über Wachstum und Wachstumskräfte nachdenken. Das asiatische Freihandelsabkommen sollte für uns alle ein Weckruf sein. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, den Amerikanern ein neues Freihandelsabkommen anzubieten. Dabei geht es auch um Regulatorik nach unseren Wertvorstellungen.
 
Mercosur ist bereits ausverhandelt. Wenn es uns nicht gelingt, Mersosur zum Abschluss zu bringen, dann entsteht der Eindruck, dass man sich auf die Europäer nicht verlassen kann. Das darf nicht passieren.
 
Wir hoffen, dass wir uns beim Brexit mit Downing Street auf eine Verhandlungslösung einigen, aber das ist nach wie vor offen. 
 
Bürokratie ist für uns auch ein Dauerthema, und wir brauchen eine Industriestrategie. 
 
Aktuell diskutieren wir, wie wir die 750 Milliarden Euro aus dem Hilfsfonds in Europa verteilen sollen. Ich wünsche mir, dass wir die Gelder schnell verteilen können, trotz des Vetos aus Osteuropa. 
 
Wir stehen dabei vor historischen Fragen, die Rechtsstaatlichkeit in Europa darf nicht zur Disposition stehen.
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Sebastian Kurz, Bundeskanzler der Republik Österreich

Wir fühlen uns dem Wirtschaftsrat sehr nahe und Ihren Positionen sehr verbunden. 

 
Wir haben uns in Österreich dazu entschlossen, einen kurzen und konsequenten Lockdown auf den Weg zu bringen. Die Einschränkungen sind denen im Frühjahr vergleichbar. Das haben wir mit Hilfen für die Wirtschaft verbunden. Innerhalb von zwei Wochen bekommen die Unternehmen einen finanziellen Ausgleich. Darüber hinaus bereiten wir einen Massentest der österreichischen Bevölkerung nach tschechischem Vorbild vor. 
 
Zugleich setzten wir jetzt auf drei wirtschaftliche Maßnahmen: Auf Steuersenkungen für Unternehmen und Arbeitnehmer, auf Bürokratieabbau und auf massive Investitionsförderungen. 

 
Den europäischen Schwerpunkt für eine Klimapolitik finde ich gut. Allerdings sollte das mit einer Industriepolitik in Einklag gebracht werden. Gleichzeitig muss die Wettbewerbsfähigkeit gesichert werden, sonst geht der Schuss nach hinten los und die Industrie wandert ab aus Europa. 
 
Der letzte Punkt auf europäischer Ebene, der uns beschäftigt, ist der Recovery Fund. Die Gelder müssen an Reformen gekoppelt werden, damit das Geld in Zukunftsinvestitionen fließt. 
 
Rechtsstaatliche Grundsätze müssen in Europa eingehalten werden. Da sollten wir sehr klar bleiben. Jetzt wird Steuergeld in einem noch nie da gewesenen Ausmaß in Anspruch genommen, da sollten wir genau hinschauen, dass unsere Werte eingehalten werden. 
 
In Hinblick auf die Schuldenpoliitk sollten wir eine gewisse Verantwortlichkeit bewahren. Die große Gefahr einer Schuldenunion ist, dass alle Regierungen in Europa den Anreiz verlieren, sparsam zu haushalten und Reformen umzusetzen. 
 
Mit der neuen Administration in den USA wird es Fortschritte geben, aber die Amerikaner werden weiter massiv Standortpolitik betreiben. Deshalb müssen wir das Thema Wettbewerbsfähigkeit stärker auf die europäische Agenda bringen. Wenn wir unsere wirtschaftliche Leistungsfähigfkeit verlieren, verlieren wir auch alles andere. 
 
Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsrat! 
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Astrid Hamker, Präsidentin des Wirtschaftsrates der CDU e.V.

Die Verdienste Sebastian Kurz´ um die Grundprinzipien der Sozialen Marktwirtschaft sind enorm, gerade auf europäischer Ebene. Für Sie ist selbstverständlich: Wer sich dafür entscheidet, seine Ausgaben so zu steigern, dass er dafür Kredite aufnehmen muss, der muss für seine Schulden auch einstehen. Oder in den Worten von Ludwig Erhard: „Handlung und Haftung müssen stets zusammenfallen.“

Der Wirtschaftsrat war in den Verhandlungen um das EU-Corona-Krisen-Paket mit Ihnen gänzlich einer Meinung. Es ist nicht akzeptabel, wenn die südeuropäischen Staaten mit großzügigen, bedingungslos gewährten Geldgeschenken für ihre Verschwendung und ihre wirtschaftspolitischen Fehlleistungen der vergangenen Jahrzehnte belohnt werden. Der Sparsame darf am Ende nicht der Dumme sein.

Ganz besonders verbunden fühlen wir uns mit dem Protagonisten der sparsamen Fünf, mit Ihnen, lieber Herr Kurz.

Deshalb haben Präsidium, Bundesvorstand und Bundesdelegiertenversammlung beschlossen, Sie für Ihre Verdienste um die Soziale Marktwirtschaft – gerade auch auf europäischer Ebene – mit der „Gedenkmünze Ludwig Erhard in Gold“ auszuzeichnen.  Zu unserem Bedauern können Sie heute nicht in Präsenz bei uns sein.  Deshalb freuen wir uns darauf, Ihnen die Medaille zum Wirtschaftstag 2021 persönlich zu überreichen.

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Wopke Hoekstra, Finanzminister der Niederlande

Eine außergewöhnliche Krise erfordert natürlich außergewöhnliche Lösungen. Genau die haben die EU-Institutionen vorgelegt. Europa hat enorme Führungsstärke bewiesen, indem es eine schnelle und solide wirtschaftspolitische Antwort auf die Corona-Krise formuliert hat.

Wir sind gemeinsam dafür verantwortlich, gestärkt aus der Krise hervorgehen und unsere Widerstandskraft zu erhöhen, damit wir für die nächste Krise gewappnet sind.

Ich bin ein überzeugter Verfechter der EU und der europäischen Zusammenarbeit. Kein Land Europas kann den kommenden Herausforderungen allein die Stirn bieten. Gleichwohl mache ich mir Sorgen um die EU.

Unser Kontinent hat nur einen mäßig laufenden Wirtschaftsmotor und investiert herzlich wenig in die Wirtschaft der Zukunft.

Wenn wir unseren ‚Way of Life‘ beibehalten wollen, werden wir den Kurs in einer Reihe von Bereichen ändern und auch wirklich modernisieren müssen.

Wir müssen unsere Widerstandsfähigkeit steigern und ein stabiles, nachhaltiges, langfristiges Wachstum sicherstellen und auch die Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen.

Als alternde Gesellschaft können wir es uns nicht leisten, Reformen zu verzögern oder zurückzudrehen. Die Reformen unserer Arbeitsmärkte, unserer Rentensysteme und der öffentlichen Verwaltung sind für die Wachstumsperspektiven der europäischen Wirtschaft von wesentlicher Bedeutung.

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Positionspapiere

Partner

Wir danken unseren Partnern für die freundliche Unterstützung des Wirtschaftstages 2020!

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. ist ein bundesweit organisierter unternehmerischer Berufsverband mit derzeit über 12.000 Mitgliedern, der 1963 gegründet wurde. Wir bieten unseren Mitgliedern eine Plattform zur Mitgestaltung der Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft Ludwig Erhards. Der Wirtschaftsrat vertritt Interessen der unternehmerischen Wirtschaft gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Wir finanzieren uns ausschließlich durch die Beiträge unserer Mitglieder.

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